6 von 8 und eine unsägliche Entwicklung

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6 von 8 und eine unsägliche Entwicklung

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Das Wochenjournal der 24. Kalenderwoche 2018

Montag – Freitag

Eigentlich eine relativ ruhige Woche ohne großen Wahnsinn – dafür allerdings mit feinsinnigen Wahnsinn, der zaghaft in einigen Gesprächen und Aktionen in Fragen zwischen den Zeilen hervorspitzt.

Beim Einweisen in ein spezielles Rettungsgerät, schon einige Male durchgeführt, als zur Rettender zur Verfügung gestellt, um den Teilnehmern die Unsicherheit zu nehmen. Wie immer die Aussage: „Selbst wenn ihr das Teil kurz aus den Händen verliert, kann nichts passieren. Der Stuhl rauscht nicht gleich nach unten ab.“

Ich vertraue dem Gerät und habe dabei keine Angst, auch wenn natürlich ein Restrisiko verbleibt. Schiefgehen kann bekanntlich immer was. Doch was soll man von einem Menschen halten, der diese Aussage dazu hernimmt, einen, der wehrlos festgeschnallt ist, die Treppe hinunter zu stoßen, nur um zu testen, ob tatsächlich nichts passiert. Wäre nur eine Kleinigkeit schief gelaufen, hätte ich mir vermutlich nur das Genick gebrochen.

Ich weiß, wem ich nie mehr den Rücken zukehre.


Eine Besprechung zur Vorbereitung einer Entscheidung, die andere treffen müssen. Es gibt aus meiner Sicht Vor- und Nachteile. Für mich überwiegen die Nachteile. Aber zum Glück wird mich das Ergebnisse wohl nicht mehr belasten.


Wo geht Europa hin, wo geht Deutschland hin, wo geht Bayern hin? Man kann nur noch den Kopf schütteln über die momentane unsägliche Entwicklung in der Provokation, Falschmeldungen und Drohungen zur Tagesordnung gehören. Eine Währlerstimmen nachhechelnde Politik, eine inkonsequente Justiz, eine Presse, die ihren Auftrag scheinbar vollständig vergessen hat und sich vor Karren spannen lässt.

Ich habe den Eindruck, es geht niemanden mehr um die Sachthemen, um die Lösung von Problemen, die uns alle in Europa und der Welt, die verdammt klein geworden ist, betreffen. Es wird immer schwieriger, an propagandafreie Informationen zu bekommen. Ja, es wurde verf**t viel falsch gemacht die vergangenen Jahre. Aber zurückzufallen in die Abschottung und Probleme einfach nur verschieben, kann ja wohl auch nicht Lösung sein.

Dem politischen „Gegner“ zu drohen ist Mittelalter. Glauben und Staat zu vermischen ist Mittelalter. Auf Stimmenfang zu gehen, indem man Worte und Argumentationen von denen zu verwenden, die uns in eine dunkle Zeit zurückwerfen wollen, ist einfach nur armselig-gefährlich.

Ich bin definitiv für ein Europa, das gemeinsam handelt und um Lösungen ringt. Niemand hat gesagt, dass es einfach wird. Niemand hat gesagt, dass wir binnen 20 Jahren ein geeintes Europa bekommen. Niemand kann ernsthaft denken, dass es ohne Nachteile geht. Solange die Vorteile überwiegen.

Die Krux der Demokratie – wer sachlich richtige Entscheidungen, die jedoch nicht populär sind, trifft, wird nicht wieder gewählt. Daraus leiten unsere Volksvertreter eine Anbiederung ab, die der Gemeinschaft wohl mehr schadet, als dass sie Probleme löst.


Umso erfreulicher die einfachen Erlebnisse des Lebens. Auf acht Eiern saß die Glucke. Sechs Küken hüpfen jetzt um sie herum. Mal sehen, was aus denen wird. Vermutlich nicht alles Hennen. Das Problem der Hühner – der Männerüberschuss. Auch da müssen Entscheidungen dann getroffen werden, die sonst die Natur treffen würde. Und die Natur hechelt sicher nicht irgendwelchen Ansichten nach, sondern tut, was der Gemeinschaft des Lebens dient.


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Es wurde lange darum gerungen, sie sind die Ergebnisse von Jahrzehnten und Jahrhunderten der Entwicklung. Doch in diesen Tagen bekommt man leicht das Gefühl, dass sie kaum mehr als Basis für Entscheidungen dienen. Dabei sind sie ganz einfach zu lesen, einfach mal klicken:

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

CHARTA DER GRUNDRECHTE DER EUROPÄISCHEN UNION

Deren konsequente Anwendung würde letztlich auch dazu führen, dass diejenigen, die in verbrecherischer Absicht in Europa einwandern wollen, dies nicht können und gleichzeitig diejenigen, die des Schutzes bedürfen, dies können. (Siehe auch Art. 18 GG, Art. 29 AEMR und Art. 19 GR-EU).

Und dann sind da noch die Medien. Bei vielen Medien und einem Großteil der Presse vermisse ich mittlerweile diesen Punkt:

„Achtung vor der Wahrheit, die Wahrung der Menschenwürde und wahrhaftige Unterrichtung der Öffentlichkeit sind oberste Gebote der Presse“ (Art. 1 Pressekodex).

Auch das Weglassen von Informationen zur einseitigen Darstellung widerspricht dem Wahrheitsgebot. Vergleicht einfach mal in welchen Punkten so manche Medien offensichtlich gegen wie viele Punkte verstoßen.

Der Pressekodex



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Markus Ungerer
Markus Ungerer ist Autor, Vortragsredner, Instructor und Feuerwehrler. Er hilft anderen, entspannt zu überleben, wenn es heiß wird. Noch lieber allerdings hilft er zu verhindern, dass es zu heiß abgeht in Wohnung, Büro und wo auch immer du dich aufhältst. Lass nix anbrennen! und verbinde dich mit ihm auf Twitter und Facebook.

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