Wie viel brauchst du für ein Lächeln?

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Wie viel brauchst du für ein Lächeln?

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Das Wochenjournal der 19. Kalenderwoche 2018

Montag

Zwei auf einen Streich.

Vormittags den Dienstwagen in die Werkstatt, tagsüber übernimmt der Stellvertreter die Einsatzaufgaben – und ich Depp denke mir, ach, dann reicht es, wenn du Abends, wenn Du sowieso wegen Sitzung ins Feuerwehrhaus musst, das Gerümpel einzupacken.

Gott lachte und schickte natürlich vorher – und diesmal genau zu dem Zeitpunkt, als das Essen auf den Tisch kam, eine Alarmierung. Cool bleiben, nur ein BMA ohne weitere Meldung. Fährste halt wieder einmal wie alle anderen auch zum Gerätehaus und wartest dort mal ab, was dir dein Gruppenführer meldet.

Prompt natürlich eine etwas unklare Meldung über Funk von ILSe. Kein Problem, ich lasse mich mit einem Mehrzweckfahrzeug dorthin fahren.

Gott ist aber immer noch der Meinung, mich für meine laxe Einstellung am Vormittag abstrafen zu müssen und schickt kurz darauf, die Sache mit der BMA hatte sich gerade ohne viel Aufwand geklärt, da kommt die nächste Alarmierung rein.

Einige Zeit später sind wir wieder zurück, nach Hause fahren, duschen, essen, los. Vorstellung eines neu entwickelten Ausrüstungsteils. Mal schauen, ob es den Nutzen bringt, den es verspricht, die Meinungen meiner Gruppenführer sind eher geteilt. Also testen wir mal mit denen, die es dann später verwenden würden.

Natürlich nehme ich mein Gerümpel jetzt mit zu mir. Wie erwartet, schlief auch der Big Boss die ganze Nacht durch. Hey, Du musst nicht alle Erwartungen erfüllen. …. Also, die negativen Erwartungen meine ich natürlich, denn durchschlafen ist echt cool.


Dienstag

Irgendwie ist Servicewüste immer noch Servicewüste. Ich bin bezüglich Fahrzeug aus Werkstatt holen anderes gewohnt, Besseres. Das Auto schnell durchwaschen, bevor man es dem Kunden wieder zurückgibt. Nicht bloss 08/15 Auftrag erfüllen.

Was ich halt echt nicht verstehe – Behördenfahrzeuge

Apropos Kleinigkeiten:

Klar freue ich mich, wenn Du meine Bücher kaufst und die Angebote meiner Verlagskunden annimmst. Logisch freue ich mich, wenn ich für eine Veranstaltung gebucht werde. Schließlich lebe ich davon. Aber bei allem geht es doch darum, dass ich möchte, dass Du schadenfrei durchs Leben kommst und Überleben 4.0 Dir dabei hilft.

Deshalb: Feel free to ask. Wenn Du also eine konkrete Frage hast, dann schreibe mir. Ich kann zwar nicht versprechen, dass ich sofort antworten kann, aber ich werde Dir antworten.


Mittwoch

Endlich mal Liegengebliebenes aufarbeiten. Ansonsten ein ruhiger Tag mit abendlicher Mannschaftsbesprechung.


Donnerstag

Feiertag.


Freitag

Gerade zu Hause und eine Tasse Kaffee eingeschenkt, schon klingelt das Telefon und ich fahre wieder los. Ich bin ja dankbar, dass sich der Kollege um das Problem kümmert. Monatelang sagte niemand etwas davon. Am Montag dann zufällig mitbekommen, am Dienstag dem Fachmann gesagt, am Freitagmittag kommt er. Da ist es selbstverständlich, dass man den Kaffee kalt werden lässt. Das Problem? Nun, ich formuliere mal vorsichtig: Wenn sich Facheinbauer von Spezialgeräten den Job einfach machen. Warum ich nichts davon wusste? Weil Menschen so sind. Es ist einfacher, den Mund außerhalb der üblichen Kleingruppenmaulerei und des sarkastischen Kommentierens zu halten, als ein Problem sachlich und lösungsorientiert anzusprechen. Amüsant.


Samstag / Sonntag

Telefon, ich liebe dich – manchmal nicht. Vor allem dann nicht, wenn es um 03.44 Uhr klingelt. Nachdem ich um halb sechs wieder in der heimischen Küche bin, stehe ich vor einem schwerwiegenden Problem: Was mache ich jetzt?

Meine Mitbewohner wecken?  Eher nicht. Zu gefährlich, sie sind weiblich. Die Männer verstehen.

Die Antwort gibt mir mein Körper: HUNGER.

Nach lebensrettendem Kaffee und magenverstummenden Kuchen erscheint eine gute Weile später eine der Mitbewohnerinnen. Ich gebe es ja ungern zu, aber einen Vorteil hat das frühe Aufstehen schon:

Die geplante Tagesarbeit im Garten ist Mittag schon fertig und ich kann einen Teil des Nachmittags mit Entspannung und der von der Außenwelt ungestörten Betrachtung meiner Gedanken verbringen.

Sogar ILSe hat ein Einsehen – und die ist normalerweise eine Zicke, die mich am liebsten dauernd auf Betriebstemperatur hält.



Wie normal war deine Woche? Freue mich auf deinen Kommentar.

Hol dir die 10 Chancen zum Überleben 4.0!

 … und ein herzliches Danke fürs Teilen


 

Markus Ungerer
Markus Ungerer ist Autor, Vortragsredner, Instructor und Feuerwehrler. Er hilft anderen, entspannt zu überleben, wenn es heiß wird. Noch lieber allerdings hilft er zu verhindern, dass es zu heiß abgeht in Wohnung, Büro und wo auch immer du dich aufhältst. Lass nix anbrennen! und verbinde dich mit ihm auf Twitter und Facebook.

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